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2005  
ZDF Jahrbuch
Grundlagen der Programmarbeit
Kristina Hansen
Ulrich Berls
Eva Appel/
Ingeborg Feilhauer
Susanne Kayser/ Ursula Dehm
Heinz Gerhard
Hans-Joachim Strauch
Joachim Krischer

Heinz Gerhard

Marktführer ZDF

 
Heinz Gerhard
Heinz Gerhard
 

ZDF ist Marktführer – zusammen mit der ARD
Mit einem Marktanteil von 13,5 Prozent wird das ZDF im Jahr 2005 Marktführer unter den deutschen Fernsehsendern. Das ZDF teilt sich diese Marktführerschaft mit der ARD, die ebenfalls 13,5 Prozent erreicht.

Gegenüber dem Vorjahr bleibt das ZDF mit einem minimalen Marktanteilsverlust von 0,1 Prozentpunkten1 nahezu stabil. Die ARD hat mit minus 0,4 Punkten einen etwas größeren Verlust.

Mit Ausnahme der beiden Sportjahre 2002 und 2004 – mit Fußball-Welt- und -Europameisterschaft sowie Olympischen Winter- und Sommerspielen kann das ZDF damit in einem »Nicht-Sportjahr« den höchsten Marktanteilswert seit 1999 erreichen. Für die ARD ist der Wert des Jahres 2005 – trotz der Marktführerschaft zusammen mit dem ZDF – der bisher niedrigste in der Geschichte des Senders.

RTL fällt mit nur noch 13,2 Prozent Marktanteil auf den dritten Platz zurück. Sat.1 bleibt mit 10,9 Prozent Vierter. Dabei muss RTL nochmals einen deutlichen Rückgang von 0,6 Punkten hinnehmen. Damit fällt RTL auf seinen bisher niedrigsten Wert seit 1990. Sat.1 kann dagegen 0,6 Punkte dazugewinnen und mit 10,9 Prozent seinen leichten Aufwärtstrend fortsetzen

Das ZDF erreicht diese Führungsposition auf dem deutschen Fernsehmarkt unter nochmals verschärften Wettbewerbsbedingungen. Der Grad der Digitalisierung nimmt 2005 weiter zu: Inzwischen verfügen 24 Prozent der deutschen Haushalte über eine digitale Empfangstechnologie, überwiegend über Satellit, inzwischen auch über digitale terrestrische Verbreitung (DVB-T) und zu einem geringen Teil über Kabel. Aufgrund dieses Digitalisierungsschubs empfängt ein Haushalt in Deutschland zum Jahresende 2005 im Schnitt 51 Fernsehprogramme. Dabei bleibt die durchschnittliche tägliche Sehdauer mit 211 Minuten nahezu konstant – im Vorjahr waren es 210 Minuten.

ARTE und PHOENIX legen zu – Dritte Programme stagnieren
Bei den öffentlich-rechtlichen Spartenprogrammen bleibt 3sat mit einem unveränderten Marktanteil von 1,0 Prozent stabil. Dagegen kann ARTE sich leicht verbessern und mit 0,5 Prozent (+0,1) – rund um die Uhr gerechnet – seinen bisher höchsten Marktanteil seit Sendestart erreichen. Auch während seiner eigentlichen Kernsendezeit ab 19 Uhr erzielt ARTE mit 0,7 Prozent (+0,1) seinen bisher höchsten Marktanteilswert. Auch PHOENIX kann wieder etwas zulegen und mit 0,6 Prozent (+0,1) – nach einem leichten Rückgang 2004 auf 0,5 Prozent – wieder den Wert des Jahres 2003 erreichen. Der KI.KA kommt bei allen Zuschauern – wiederum rund um die Uhr gerechnet – auf unveränderte 1,2 Prozent und bei den Kindern auf leicht gestiegene 12,2 Prozent (+0,2), während seiner Sendezeit bis 21 Uhr verbessert sich der KI.KA bei den Kindern leicht auf 14,6 Prozent (+0,2).

Die Dritten Programme der ARD – seit Beginn der 90er Jahre mit einem stetigen leichten jährlichen Zuwachs – stagnieren 2005 bei Werten zwischen bundesweit 0,9 Prozent (RBB und HR) und 2,8 Prozent (WDR) beziehungsweise 2,9 Prozent (NDR).

ProSieben nimmt ab – VOX mit bisherigem Höchstwert
Bei den kleineren kommerziellen Sendern fällt ProSieben nach drei Jahren Stabilität mit nur noch 6,7 Prozent (–0,3) erneut etwas zurück – dem schwächsten Wert seit 1991. Auch RTL2 hat mit nur noch 4,2 Prozent (–0,7) einen deutlichen und KABEL 1 mit 3,8 Prozent (–0,2) nochmals einen leichten Verlust. Bei den kleineren kommerziellen Vollprogrammen kann sich lediglich VOX auf 4,2 Prozent (+0,5) verbessern – dem bisher höchsten Wert seit dem Sendestart.

Im Wettbewerb der kommerziellen Nachrichtensender kann sich N24 etwas verbessern und mit 0,6 Prozent (+0,2) n-tv, mit ebenfalls 0,6 Prozent (+0,1), einholen. Bei den beiden kommerziellen Sportsendern kann sich DSF mit 1,2 Prozent (+0,1) etwas von EUROSPORT mit 0,9 Prozent absetzen. Bei den Musiksendern kann VIVA mit 0,5 (+0,1) MTV mit unveränderten 0,4 Prozent überholen. VIVA PLUS bleibt bei seinem Vorjahreswert von 0,3 Prozent. TELE 5 kann 0,4 Prozent (+0,1), XXP 0,2 Prozent (+0,1) erzielen.

ZDF im Westen gleichauf mit der ARD vorne – im Osten mit Zuwachs
Auch 2005 zeigt sich, dass die öffentlich-rechtlichen Programme im Westen eine höhere Akzeptanz haben als im Osten – und umgekehrt: Im Osten haben die kommerziellen Sender höhere Marktanteile als im Westen. Im Westen wird das ZDF gleichauf mit der ARD Marktführer, im Osten bleibt es auf Platz drei. Für das ZDF zeigen sich in West und Ost allerdings gegenläufige Entwicklungen.

Im Westen schließt das ZDF mit 14,1 Prozent (–0,3) trotz eines leichten Verlustes zur merklich schwächeren ARD mit ebenfalls 14,1 Prozent (–0,6) auf. RTL bleibt mit nochmals schwächeren 12,7 Prozent (–0,6) Dritter. Lediglich Sat.1 kann sich etwas verbessern, bleibt aber mit 10,6 Prozent (+0,5) auf Rang vier.

Im Osten gewinnt das ZDF kräftig dazu und kommt auf 11,6 Prozent (+0,6) – dem höchsten Wert seit 1995. Das ZDF bleibt aber auf dem dritten Rang. Denn gleichzeitig verbessert sich Sat.1 auf 11,9 Prozent (+1,0), überholt das ZDF und wird neuer Zweiter. Gleichzeitig bleibt die ARD mit 11,3 Prozent unverändert, sie wird aber vom ZDF überholt und vom zweiten auf den vierten Platz verdrängt.

ZDF: Zweiter in der Primetime – Marktführer am Vor- und am Spätabend
Das ZDF ist in der Primetime zwischen 19 und 23 Uhr, also dann, wenn die meisten Zuschauer fernsehen, auch 2005 erfolgreich. Mit einem Marktanteil von 15,2 Prozent belegt das ZDF während dieser sehintensiven Zeit den zweiten Platz. Ganz vorne ist 2005 die ARD mit 15,4 Prozent. Beide öffentlich-rechtlichen Hauptprogramme liegen mit diesen Werten mit großem Vorsprung vor RTL mit 12,9 Prozent und Sat.1 mit 9,8 Prozent. Allerdings fallen das ZDF (–0,6) und die ARD (–0,5) etwas zurück, ebenso RTL (–0,6). Lediglich Sat.1 kann während der Primetime etwas zulegen (+0,9).

Während des Vorabendprogramms (17 bis 19 Uhr) behält das ZDF seine traditionelle Führungsposition mit einem Marktanteil von 15,8 Prozent (+0,1). Erst mit großem Abstand und mit merklichem Verlust folgt die ARD mit 13,7 Prozent (–1,3). Sat.1 legt während dieser Zeitschiene kräftig zu und überholt mit 12,9 Prozent (+1,7) RTL. RTL fällt mit 11,8 Prozent (–0,1) auf Rang vier zurück.

Marktführer wird das ZDF auch am Spätabend (23 bis ein Uhr) mit 12,1 Prozent (–0,4) – trotz eines Rückgangs. Denn: Der bisherige Marktführer RTL kommt nur noch auf 11,8 Prozent (–1,1) und rutscht damit auf den zweiten Platz. Die ARD bleibt weiterhin Dritter, verbessert sich aber auf 11,1 Prozent (+0,6). ProSieben verdrängt mit 7,9 Prozent (–0,4) Sat.1 mit 7,7 Prozent (–0,7) von Platz vier.

Den größten Zuwachs kann das ZDF am Nachmittag (14 bis 17 Uhr) verbuchen. Mit einem Plus von 1,3 Prozentpunkten verbessert sich das ZDF auf 12,0 Prozent (+1,3) und auf Platz drei. RTL und Sat.1 bleiben mit 15,9 Prozent (–0,8) und 15,4 Prozent (–0,1) allerdings vorne. Die ARD ist mit 11,1 Prozent (–0,1) Vierter.

Auch am Vormittag (neun bis 14 Uhr) ist das ZDF Dritter – mit leicht verbesserten 11,8 Prozent (+0,3). RTL mit 16,1 Prozent (–0,8) ist während dieser Zeit vorne, die ARD mit 12,6 Prozent (–0,6) Zweiter. Sat.1 belegt mit 10,5 Prozent (+0,8) den vierten Platz.

Die Marken des ZDF – Information, Fiction, Unterhaltung
In der stetig zunehmenden Wettbewerbssituation mit immer mehr empfangbaren Sendern kommt den Programm-Marken eines Senders immer mehr Bedeutung zu. Sie sind Sendungen, die dem Zuschauer Verlässlichkeit signalisieren. Beim ZDF sind diese Programm-Marken Garanten für hohe Zuschauerzahlen und gute Qualität.

Glaubwürdige und professionell gemachte Nachrichten, investigative politische Magazine, hochwertige Dokumentationen, vielfältige fiktionale Fernsehfilme und Serien sowie kreative Unterhaltung sind die Basis eines markenstarken Genre-Mix im ZDF.

Die »heute«-Nachrichten (4,51 Mio/19,6 Prozent MA) sind unvermindert die zweiterfolgreichste Nachrichtensendung auf dem deutschen Fernsehmarkt. Das »heute-journal« kann seine Position als erfolgreichstes Nachrichtenjournal ausbauen und seine Zuschauerzahl 2005 nochmals erhöhen (3,81 Mio/13,5 Prozent MA). Mit »Frontal 21« (3,76 Mio/11,8 Prozent MA) und »Berlin direkt« (3,40 Mio/12,7 Prozent MA) hat das ZDF auch 2005 das erfolgreichste Politikmagazin und das meistgesehene »Hauptstadtmagazin« im Programm. Bei den politischen Talkshows ist »Berlin Mitte« (2,62 Mio/13,1 Prozent MA) auf Platz zwei.

Mit seinen gesellschaftspolitischen und zeitgeschichtlichen Dokumentationen am Dienstag um 20.15 Uhr (3,63 Mio/11,5 Prozent MA) und den populären Kultur- und Wissenschaftsdokumentationen am Sonntag um 19.30 Uhr (3,80 Mio/12,9 Prozent MA) sowie mit der Dokumentationsreihe »37°« (2,32 Mio/10,5 Prozent MA) hat das ZDF auch 2005 die erfolgreichsten Marken im Dokumentationsgenre.

Mit seinen 90-minütigen fiktionalen Programmen kann das ZDF 2005 auf allen Sendeplätzen Zugewinne verbuchen: mit dem Fernsehfilm der Woche am Montag um 20.15 Uhr (5,00 Mio/15,4 Prozent MA), dem Montagskino in der späten Primetime (2,62 Mio/14,8 Prozent MA), dem Samstagskrimi (5,58 Mio/19,3 Prozent MA) sowie dem ZDF-Sonntagsfilm (6,83 Mio/19,3 Prozent MA). Mit der Wiederauflage der »Schwarzwaldklinik« knüpft das ZDF an die hohe Einschaltquotentradition dieser Reihe an: Die erste der beiden wiederaufgelegten Folgen ist mit 12,48 Millionen bei einem Marktanteil von 32,3 Prozent das erfolgreichste Fiction-Programm im deutschen Fernsehen im Jahr 2005. Mit dem zweiten Teil der Harry-Potter-Reihe, »Harry Potter und die Kammer des Schreckens« (9,51 Mio/28,2 Prozent MA), belegt das ZDF auch Rang drei der Fiction-Hitliste. Mit der »Patriarchin« (8,60 Mio/23,7 Prozent MA) läuft auch der erfolgreichste Mehrteiler des Jahres im ZDF.

Die fiktionalen Serien und Reihen am Vorabend um 18 Uhr (»SOKO«-Krimireihe 3,63 Mio/19,6 Prozent MA) und in der frühen Primetime um 19.25 Uhr (3,84 Mio/14,5 Prozent MA), ebenso die beiden Freitagskrimis (20.15 Uhr: 5,33 Mio/17,7 Prozent MA, 21.15 Uhr: 5,21 Mio/17,4 Prozent MA) weisen konstant hohe Akzeptanzwerte auf. Darüber hinaus kann das ZDF mit dem neuen Fiction-Genre der Telenovela einen großen Publikumserfolg landen: Im Schnitt 2,57 Millionen bei einem Marktanteil von 20,5 Prozent sehen diese Nachmittagsserie.

Und: »Wetten, dass ..?« ist auch 2005 die erfolgreichste Sendung im deutschen Fernsehen. Unter den Top 20 befinden sich alle sieben Ausgaben – am erfolgreichsten die am 19. Februar mit 14,87 Millionen Zuschauern bei einem Marktanteil von 44,0 Prozent.

Die Sonderberichterstattung des ZDF – Papstwahl und Bundestagswahl
Zwei besondere Ereignisse prägten im Jahr 2005 über Wochen das Fernsehprogramm: der Tod des alten und die Wahl des neuen Papstes sowie die vorgezogene Bundestagswahl.

Bei keiner bisherigen Wahl hat das ZDF so umfangreich und vielfältig über den Wahlkampf und über den Wahlausgang berichtet wie zur Bundestagswahl 2005. Von den Vollprogrammen hat das ZDF im Zeitraum vom 23. Mai bis 19. September 2005 die umfangreichste Berichterstattung. In 90 Regel- und Sondersendungen wurde über die Dauer von 63,37 Stunden über die Bundestagswahl berichtet.

Insgesamt erreichen die Sendungen zum Wahlkampf, die Sendungen am Wahlsonntag und am Tag nach der Wahl beim ZDF einem Marktanteil von 12,7 Prozent. Mit seinen Sendungen am Wahlsonntag erreicht das ZDF 15,0 Prozent. Insgesamt haben 40,20 Millionen Zuschauer eine der Wahlsendungen des ZDF gesehen – das sind 54,8 Prozent aller potentiellen Fernsehzuschauer.

In 35 Sondersendungen berichtete das ZDF über 29,41 Stunden – neben seinen regulären Nachrichten und Magazinsendungen – über den Tod von Johannes Paul II. und die Wahl seines Nachfolgers Benedikt XVI. Im Schnitt erreichten die Sendungen einen Marktanteil von 14,0 Prozent.

Marktanteile 2005

Zuschauer ab 3 Jahre, Bundesrepublik Deutschland gesamt, rund um die Uhr

Programm

Marktanteil
(in Prozent)

ZDF

13,5

ARD

13,5

RTL

13,2

Sat.1

10,9

PRO 7

6,7

3sat

1,0

ARTE

0,5

KI.KA

1,2

PHOENIX

0,6

NDR Fernsehen

2,9

WDR Fernsehen

2,8

HR Fernsehen

0,9

SW Fernsehen

1,8

BR Fernsehen

2,2

RBB Berlin

0,9

MDR Fernsehen

2,3

BR-alpha

0,1

RTL2

4,2

Super RTL

2,8

VOX

4,2

KABEL 1

3,8

EUROSPORT

0,9

DSF

1,2

n-tv

0,6

N24

0,6

Neun Live

0,2

TELE 5

0,4

XXP TV

0,2

MTV

0,4

VIVA

0,5

VIVA PLUS

0,3

Der Sport im ZDF – Sommer und Winter
Herausragendes Sportereignis des Jahres 2005 war der Confederations Cup. Die 14 Livespiele des Confederations Cups sehen bei ZDF und ARD im Schnitt 7,96 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 34,6 Prozent. Beim ZDF erreichen die Spiele im Schnitt 7,07 Millionen bei einem Marktanteil von 32,8 Prozent, bei der ARD 8,83 Millionen bei einem Marktanteil von 36,2 Prozent. Dabei sind die Spiele der deutschen Mannschaft die meistgesehenen, allen voran das Vorrundenspiel gegen Argentinien (13,09 Mio/44,5 Prozent MA) und das Halbfinale gegen Brasilien (12,77 Mio/59,8 Prozent MA).

Marktanteile 2005 Primetime

Zuschauer ab 3 Jahre, Bundesrepublik Deutschland gesamt

Programm

Marktanteil
(in Prozent)

ZDF

15,2

ARD

15,4

RTL

12,9

Sat.1

9,8

PRO 7

6,3

3sat

0,9

ARTE

0,6

KI.KA

0,5

PHOENIX

0,5

NDR Fernsehen

3,5

WDR Fernsehen

3,2

HR Fernsehen

1,0

SW Fernsehen

2,1

BR Fernsehen

2,5

RBB Berlin

1,0

MDR Fernsehen

2,5

BR-alpha

0,1

RTL2

4,0

Super RTL

2,6

VOX

4,4

KABEL 1

3,2

EUROSPORT

0,6

DSF

1,3

n-tv

0,4

N24

0,4

Neun Live

0,1

TELE 5

0,4

XXP TV

0,2

MTV

0,3

VIVA

0,3

VIVA PLUS

0,1

 

Marktanteile 2005 West/Ost

Zuschauer ab 3 Jahre
 

Programm

Marktanteil
(in Prozent)

ZDF

14,1

11,6

ARD

14,1

11,3

RTL

12,7

14,9

Sat.1

10,6

11,9

PRO 7

6,6

6,9

3sat

1,0

0,9

ARTE

0,5

0,4

KI.KA

1,2

1,1

PHOENIX

0,6

0,6

NDR Fernsehen

2,8

2,9

WDR Fernsehen

3,2

1,3

HR Fernsehen

1,0

0,6

SW Fernsehen

2,1

0,7

BR Fernsehen

2,5

1,1

RBB Berlin

0,5

2,2

MDR Fernsehen

1,1

6,7

BR-alpha

0,1

0,1

RTL2

4,1

4,4

Super RTL

2,9

2,7

VOX

4,2

4,3

KABEL 1

3,7

4,1

EUROSPORT

0,9

1,0

DSF

1,2

1,0

n-tv

0,7

0,5

N24

0,7

0,5

Neun Live

0,2

0,2

TELE 5

0,3

0,4

XXP TV

0,1

0,2

MTV

0,4

0,4

VIVA

0,5

0,5

VIVA PLUS

0,2

0,4

Von der Vielzahl der übertragenen Sportereignisse des ZDF ragen die Boxübertragungen (3,75 Mio/21,6 Prozent MA), die Liveberichterstattung der Tour de France (2,44 Mio/20,9 Prozent MA), die vielfältigen Wintersportübertragungen (2,35 Mio/18,7 Prozent MA) und die Leichtathletik-Weltmeisterschaft (2,46 Mio/15,8 Prozent MA) heraus.

Das Image des ZDF – vielfältig und ausgewogen
Die Einschaltquotenerfolge des ZDF finden ihre Entsprechung in der Bewertung der Zuschauer. Dies zeigen repräsentative Umfragen zu den Images der Programme. Die Zuschauer trennen dabei klar zwischen den öffentlich-rechtlichen und den kommerziellen Sendern. Bei der Frage nach dem besten Fernsehprogramm sehen die Zuschauer das ZDF und die ARD gleichauf vorne (jeweils 46 Prozent), vor RTL (36 Prozent), ProSieben (33 Prozent) und Sat.1 (29 Prozent). Das ZDF ist zusammen mit der ARD in der Einschätzung der Zuschauer auch der anspruchvollste Sender (je 48 Prozent). Einen kleinen Unterschied gibt es allerdings zwischen dem ZDF und der ARD: Das ZDF wird als sympathischer wahrgenommen.

Am deutlichsten zeigen sich die Unterschiede zwischen den Sendern, wenn man die Zuschauer danach fragt, welcher Sender in welcher Programmsparte die besten Sendungen hat. Das ZDF belegt in elf von 26 Genres den ersten Platz.

Einschaltquoten Top 20 2005

Zuschauer ab 3 Jahre, Bundesrepublik Deutschland gesamt
 

Platz

Sender

Titel

Sendezeit

Dauer

Mio

Marktanteil
(in Prozent)

1
 

ZDF
 

Wetten, dass ..?
 

Sa. 19.02.
20:16

02:24
 

14,87
 

44,0
 

2
 

ZDF
 

Wetten, dass ..?
 

Sa. 22.01.
20:16

02:27
 

14,50
 

44,8
 

3
 

ARD
 

Confederations Cup
Argentinien – Deutschland

Di. 21.06.
20:44

01:37
 

13,90
 

44,5
 

4
 

ZDF
 

Wetten, dass ..?
 

Sa. 19.03.
20:16

02:24
 

13,02
 

41,0
 

5
 

ZDF
 

Confederations Cup
Deutschland – Brasilien

Sa. 25.06.
18:00

01:37
 

12,77
 

59,8
 

6
 

ZDF
 

Wetten, dass ..?
 

Sa. 10.12.
20:16

02:34
 

12,75
 

40,8
 

7
 

ZDF
 

Wetten, dass ..?
 

Sa. 05.11.
20:16

02:33
 

12,61
 

40,5
 

8
 

ZDF
 

Die Schwarzwaldklinik –
Die nächste Generation

So. 20.02.
20:13

01:42
 

12,48
 

32,3
 

9
 

ZDF
 

Wetten, dass ..?
 

Sa. 01.10.
20:16

02:30
 

12,38
 

42,2
 

10
 

ZDF
 

Wetten, dass ..? – Open Air
 

So. 15.05.
20:16

02:20
 

12,24
 

39,3
 

11
 

ARD
 

Confederations Cup
Deutschland – Mexiko

Mi. 26.06.
17:44

02:13
 

12,07
 

51,8
 

12
 

ARD
 

Confederations Cup
Deutschland – Australien

Mi. 15.06.
21:00

01:34
 

11,82
 

42,6
 

13
 

RTL
 

Wer wird Millionär? –
Prominenten-Special 10

Mo. 30.05.
20:15

02:31
 

11,42
 

38,6
 

14
 

ARD
 

Fußball-Länderspiel
Niederlande – Deutschland

Mi. 17.08.
20:31

01:39
 

11,35
 

39,6
 

15
 

ARD
 

Fußball-Länderspiel
Deutschland – Argentinien

Mi. 09.02.
20:46

01:38
 

11,19
 

34,5
 

16
 

ARD
 

Tagesschau
 

Mi. 29.06.
20:20

00:05
 

11,12
 

38,9
 

17
 

ZDF
 

Fußball-Länderspiel
Frankreich – Deutschland

Sa. 12.11.
21:02

01:35
 

10,83
 

36,0
 

18
 

ARD
 

Tagesschau
 

So. 18.09.
19.59

00:15
 

10,73
 

31,9
 

19
 

RTL
 

Wer wird Millionär? –
Prominenten-Special 11

Do. 24.11.
20:14

02:25
 

10,66
 

34,9
 

20
 

ARD
 

Fußball-Länderspiel
Deutschland – China

Mi. 12.10.
20:35

01:38
 

10,52
 

33,1
 

Das ZDF ist bei Sendungen zu Wissenschaft und Technik, bei Wirtschaftsmagazinen, Kultursendungen vorne, ferner bei Sendungen zur Geschichte sowie bei Reportagen zu Alltagsthemen. Weiterhin gilt das ZDF bei Fernsehfilmen, bei Familien- und Unterhaltungsserien, bei Unterhaltungsshows, bei Talksshows am Abend sowie bei Volksmusik- und Schlagersendungen als der Sender mit dem besten Angebot. Den zweiten Platz, jeweils nach der ARD, erzielt das ZDF bei Nachrichten, bei Politikmagazinen, bei Ratgeber- und Verbrauchersendungen, bei Sportsendungen sowie bei Krimis und Krimiserien. Bei Natur- und Tiersendungen liegt das ZDF ebenfalls auf Platz zwei – nach den Dritten Programmen. RTL ist lediglich bei Quizshows, Gerichtssendungen und Boulevardmagazinen vorne, Sat.1 bei Comedys und ProSieben bei amerikanischen Spielfilmen.


1 Bei den Marktanteilswerten ist zu berücksichtigen, dass das ZDF und die ARD seit dem Jahr 2005 die AGF-/GfK-Akzeptanzzahlen nach dem E- und EU-Panel ausweisen. 2004 wurden die Werte noch nach dem D-Panel ausgewiesen

 
 
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