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2004  
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 1. Dezember   
 

3sat, das älteste deutschsprachige Satellitenfernsehen, begeht im Sendezentrum Mainz seinen Programmbeginn vor genau 20 Jahren. Zu den Festrednern gehören der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, und der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. 3sat war unter Federführung des ZDF gemeinsam mit dem österreichischen ORF und der schweizerischen SRG als Versuchsprojekt zu einem »Programm mit kulturellem Schwerpunkt« gegründet worden. Dazu hatte der Rundfunkstaatsvertrag vom 23. Februar 1984 das ZDF ermächtigt. Inzwischen hat sich 3sat – seit 1993 unter Beteiligung der ARD – zu einem Vollprogramm mit besonderer Kompetenz in Kultur, Information, Wissenschaft und Bildung unter dem Motto »anders fernsehen« entwickelt.

 
Festakt zu 20 Jahren 3sat
Festakt zu 20 Jahren 3sat
              
 
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 3. Dezember   
 

»Der Alte« feiert Jubiläum: Mit der 300. Folge ist es die am längsten laufende Krimiserie im deutschen Fernsehen. Die Erfolgsgeschichte des »Alten« begann am 11. April 1977. Seit 18 Jahren ermittelt Rolf Schimpf als Hauptkommissar Kress, davor hatte Siegfried Lowitz als Erwin Köster neun Jahre und 100 Folgen lang die Amtsgeschäfte geführt.

 
Die Kommissare Kress (Rolf Schimpf) und Riedmann (Markus Böttcher) bezweifeln Jadwiga Bultans (Katrin Sass) Aussagen
Die Kommissare Kress (Rolf Schimpf) und Riedmann (Markus Böttcher) bezweifeln Jadwiga Bultans (Katrin Sass) Aussagen
              
 
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 9. Dezember   
 

Vor fünf Jahren startete der ZDF Theaterkanal im digitalen Programmangebot. Im Gepäck hatte er 500 Inszenierungen aus vier Jahrzehnten, die im Archiv des ZDF auf ihr Comeback warteten. Außerdem konnte der junge Sender auf eine Vielzahl von Dokumentationen, Porträts und Gesprächssendungen zurückgreifen, die das ZDF über die Protagonisten der deutschen Theater und der Musiktheaterlandschaft produziert hatte. Durch Kooperationen erhielt der ZDF Theaterkanal später auch Zugriff auf die Archive des österreichischen Rundfunks (ORF), des schweizerischen Fernsehens (SRG) und des Bayerischen Rundfunks (BR). Der ZDF Theaterkanal ist nur digital zu empfangen.

               
 
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 10. Dezember   
 

Der Fernsehrat genehmigt auf seiner Sitzung in Mainz den Haushalt für das Jahr 2005. Obwohl die Finanzdecke aufgrund der niedrigen Gebührenanhebung in der neuen Gebührenperiode (2005 bis 2008) knapper wird, wird das ZDF den Haushalt bis 2008 konsolidieren. Der Haushaltsplan 2005 basiert auf dem Gebührenbeschluss der Ministerpräsidenten vom Oktober 2004. Intendant Markus Schächter sieht dennoch das ZDF in der öffentlichen Diskussion um die Grundlagen des dualen Rundfunksystems in einer guten Ausgangsposition. Vielfalt, Verlässlichkeit, Ausgewogenheit und Dauerhaftigkeit in der Berichterstattung sind die Kernkompetenzen, die nicht nur die Zuschauer honorierten, so der Intendant. Dies habe die Vergabe der Übertragungsrechte für die Olympischen Spiele 2010 und 2012 einmal mehr gezeigt.

»Europäisches Wettbewerbsrecht muss den Auftrag öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten beachten und darf nicht zu einer einseitigen Begünstigung kommerzieller Sender führen.« Mit diesem Plädoyer reagiert der Intendant auf die Beschwerden von privaten Fernsehveranstaltern aus Deutschland in Brüssel gegen den Erwerb der Übertragungsrechte an den Olympischen Spielen 2010 und 2012 durch die Europäische Rundfunkunion (EBU). Schon heute stellten die Zugeständnisse über die Weitergabe von Sportrechten an die Privatsender eine Benachteiligung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dar, weil den kommerziellen Sendern entsprechende programmliche und finanzielle Belastungen nicht aufgegeben würden. Nur ein funktionierender Sportrechteerwerb der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sei ein Garant für wirksamen Wettbewerb und garantiere, »dass bestimmte Sportrechte nicht exklusiv zum Nachteil des Zuschauers im Pay-TV verschwinden«, so Schächter.

In seinen Beratungen zum Jugendmedienschutz widmet sich der Fernsehrat intensiv den Onlineangeboten des ZDF. Auch für sie spielt der »präventive Jugendmedienschutz« eine entscheidende Rolle, denn auch für die Internetangebote, die für Kinder und Jugendliche besonders geeignet sind, gelten die »Richtlinien für die Sendungen des ZDF«. Sie gehen über den vom Gesetzgeber erlassenen »repressiven Jugendmedienschutz« hinaus. Der Fernsehrat würdigt besonders auch die Bemühungen des Senders, im Rahmen der rechtlichen und inhaltlichen Möglichkeiten die ZDF-Onlineangebote möglichst umfassend in Unterrichtszwecke, insbesondere in die Vermittlung von Medienkompetenz, einzubringen.

Auch im digitalen Zeitalter wird 3sat ein anspruchsvolles Kultur- und Wissenschaftsprogramm aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bleiben. Zu diesem Resümee kommt der Intendant während der Beratung seines Berichts »20 Jahre 3sat – Bilanz und Perspektiven«. In den zurückliegenden 20 Jahren sei 3sat unter der Federführung des ZDF ein »kulturpolitischer Faktor in der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft« geworden. Der Fernsehrat begrüßt mit Nachdruck die Initiative der Ministerpräsidenten der Länder, ARD und ZDF um Prüfung zu bitten, ob das Gemeinschaftsprogramm 3sat auf deutscher Seite in die alleinige Zuständigkeit des ZDF überführt werden kann.

               
 
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 12./13. Dezember   
 

Das ZDF unterstützt die Anti-Gewalt-Initiative »SCHAU HIN! – Was deine Kinder machen« mit einem Informationsschwerpunkt über Kinder und Konsum. Den Auftakt bildet das Magazin »ML Mona Lisa« mit der Berichterstattung über frauenverachtende Computerspiele. Gemeinsam mit der ARD, der Zeitschrift HÖRZU, dem Chiphersteller Intel und dem Telekommunikationsunternehmen Arcor ist das ZDF Partner der Medienkampagne des Bundesfamilienministeriums.

               
 
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 15. Dezember   
 

Mit dem »ZDF.doku-report« stellt das ZDF ein neues Format vor, das sich mit einer Mischung aus Dokumentation, historischem Rückblick und Reportage herausragenden welt- und geopolitischen Fragen widmet. Den Anfang macht ein Themenabend mit dem Titel »Türkei: Die Schicksalsfrage«.

               
 
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 19. Dezember   
 

Die Kanutin Birgit Fischer, der Formel-1-Champion Michael Schumacher und die deutschen Hockey-Damen, die in Athen überraschend Olympiasiegerinnen wurden, sind die Sportler des Jahres 2004. Im Kurhaus Baden-Baden wurde dieser Titel von deutschen Sportjournalisten zum 58. Mal vergeben. Die Gala wird vom ZDF übertragen und von Kristin Otto und Wolf-Dieter Poschmann moderiert.

 
Die Moderatoren Kristin Otto und Wolf-Dieter Poschmann
Die Moderatoren Kristin Otto und Wolf-Dieter Poschmann
              
 
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 28./30. Dezember/6. Januar 2005   
 

Fast vier Monate lang erleben zwei deutsche Familien jenseits des Polarkreises den sibirischen Alltag. Die neue vierteilige Staffel der ZDF-Erlebnisdokumentation »Sternflüstern« veranschaulicht das Leben im hohen Norden.

 
Tschum in der Eiswüste
Tschum in der Eiswüste
              
 
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 31. Dezember   
 

Der musikalische Höhepunkt des 3sat-Programms im Dezember ist – wie auch schon in den vergangenen Jahren – der 24-stündige Thementag »Pop around the clock«. Neben Britney Spears, Robbie Williams, Justin Timberlake und Shania Twain stehen Altrockstars wie Peter Gabriel, Phil Collins, Bon Jovi und Michael Jackson auf dem Programm. Es hat Bühnenshows in perfekter akustischer und choreografischer Inszenierung, aber auch einiges in den Genres Jazz, Country und Crossover zu bieten. Auch die progressive Volksmusik mit Hubert von Goisern und Schlagerstars mit Nostalgiefaktor wie Gitte, Wencke Myhre und Siw Malmkvist sind dabei.

               
 
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